Psyche & Schlaf

Unsere innere Einstellung und unsere geistige Gesundheit haben einen großen Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit, auf die Stärke unseres Immunsystems. Fühlen wir uns gut, sind wir robuster und stärker. Fühlen wir uns emotional nicht ganz auf der Höhe, geht es uns mit der Zeit auch körperlich schlechter, wir werden eher krank.

Unsere Psyche hat also eine große Auswirkung auf unseren gesamten Körper. Unserer Gesundheit zuliebe möchten wir also, dass sich unser Körper, unser Geist und unsere Seele immer in einem harmonischen Gleichgewicht befinden.

Die Darm-Hirn-Achse

Spannend wird es, wenn man sich den Zusammenhang von Psyche und Darm genauer ansieht. Nehmen wir beispielsweise den Neurotransmitter Serotonin her.

Serotonin ist auch ein Hormon, bestens bekannt als Glückshormon. Es lässt unsere Stimmung steigen.

Stimmung = Gehirn, nicht wahr? Überraschenderweise wird Serotonin allerdings zum Großteil im Darm synthetisiert. Ein bestimmtes Darmbakterium, nämlich das bifidobakterium infantis, ist daran beteiligt, dass aus der Aminosäure Tryptophan letztendlich Serotonin (und in Folge davon Melatonin, unser Schlafhormon) hergestellt wird – und zwar im Darm, nicht im Gehirn.

Wir wissen heute, dass der Darm nicht nur ein Verdauungsorgan ist. Er ist auch der Sitz unseres Immunsystems als auch der Sitz des enterischen Nervensystems. Der Darm und das Gehirn kommunizieren also permanent miteinander („gut-brain-axis“ / „Darm-Hirn-Achse“).

Und so verwundert es nicht, dass wir unser Augenmerk auch auf die Verdauung legen sollten wenn es um die Stärkung der Psyche geht. Und umgekehrt natürlich genauso – für einen gesunden Darm braucht es auch eine gesunde Psyche und ein gutes Stressmanagement.

Der Schlaf und wieso es zu Problemen kommen kann

Stark mit der Psyche verbunden ist auch der Schlaf. So zumindest die allgemeine Annahme. „Mache einige Entspannungsübungen oder nimm einige beruhigende Kräutertropfen vor dem Schlafen und schon schläfst du wie ein Baby.“ Schon mal gehört? Manchmal funktioniert das tatsächlich. Sehr häufig aber auch nicht.

Und so ist es beim Schlaf genauso wie bei anderen Gesundheitsthemen. Viele Faktoren können verantwortlich sein für einen schlechten oder fehlenden Schlaf. Es ist wie ein Puzzle mit vielen Puzzle-Teilen. Um ein Ganzes zu erhalten, müssen wir uns jedes Puzzle-Teil ansehen und richtig einfügen.

Zum einen sind es bestimmte Lebensgewohnheiten, die wir näher unter die Lupe nehmen. Andererseits ist es der Lebensraum, der uns umgibt, der gerade heutzutage leider immense Auswirkungen auf unseren Schlaf haben kann. Sei es durch die Lichtquellen die uns umgeben, oder durch die digitalen Medien die wir tagtäglich nutzen.

Auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle. Welche Lebensmittel sind schlafförderlich, welche nicht? Bestimmte Nährstoffe werden für die Herstellung von Schlafhormonen und Neurotransmittern benötigt.
Hierfür bietet sich eine OligoCheck ZellCheck-Messung an, um sehen zu können, ob Sie genügend Nährstoffe für die Synthese von Schlaf- und Wachhormonen und für eine optimale Gesundheit zur Verfügung haben.

Außerdem darf das eigene Stressmanagement nicht außer Acht gelassen werden. Wie soll man mit Schlafräubern umgehen? Wie identifiziert man diese überhaupt? Wie kann ich gelassen und entspannt einen hektischen und stressigen Tag hinter mir lassen, und so tief und fest schlafen, dass ich den nächsten Tag problemlos in Angriff nehmen kann?
Mittels CardiCheck StressCheck lassen sich die wichtigsten Stressparameter wie beispielsweise die Herzratenvariabilität (HRV-Messung) messen, um genauer auf die individuelle Situation eingehen zu können.

Das Ziel meiner Arbeit ist, Sie zu aktiver Selbsthilfe zu ermutigen und Sie dabei zu unterstützen, die Symptome Ihres Körpers besser zu verstehen und die Achtsamkeit für ihn zu schulen.

 


 

WICHTIG: Ich stelle keine Diagnosen, führe keine Therapien und Behandlungen im medizinischen Sinne durch, und übe keinerlei Heilkunde im gesetzlichen Sinne aus. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

„Gesundheit ist die Beziehung zwischen Dir und Deinem Körper.“

 
Terri Guillements